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Samstag, 16. Februar 2013

Buchreview: Die Schmetterlingsinsel

Heute gibt es mal wieder eine Buchreview zu "Die Schmetterlingsinsel" von Corina Bomann. 

Ich habe das Buch zu Weihnachten bekommen und es nun ausgelesen. 



Buchbeschreibung von Amazon: Als ihre Ehe zerbricht, steht die junge Berliner Anwältin Diana Wagenbach völlig allein da. Im Nachlass ihrer liebsten Tante findet sie das vergilbte Foto eines verwunschenen Hauses. Davor eine junge Frau. Ist es Dianas Ururgroßmutter, die einst in Ceylon lebte? Hals über Kopf macht Diana sich auf die Suche nach ihren Wurzeln in dem fremden Land am anderen Ende der Welt. Dort stößt sie auf eine geheimnisvolle Prophezeiung, die das Schicksal ihrer Familie für immer veränderte, eine verbotene Liebe, die niemals endete, und auf ihre eigene Bestimmung ...

Es handelt sich also um einen historischen Familienroman, genau mein Fall! 

Die Handlung zu Beginn des Buches spielt zu unserer Zeit, doch es gibt immer wieder Rückblicke in die Zeit der Vorfahrinnen von Diana. 
Die beiden Handlungsstränge laufen quasi aufeinander zu, während die Geschichte der Vorfahrinnen immer weiter fortschreitet gräbt sich Diana immer weiter in die Vergangenheit und irgendwann treffen sich die Geschichten dann. 

Man fiebert richtig mit der jungen Anwältin mit und freut sich selbst über jeden neuen Hinweis und man kann sich seine eigenen Gedanken zur kommenden Handlung machen, die dann mal bestätigt, mal widerlegt werden. 

Und natürlich spielt auch die Liebe eine große Rolle. Bei ihren Nachforschungen über die Vergangenheit findet Diana einiges über die Liebesbeziehungen ihrer Vorfahrinnen heraus und macht auch ihre eigenen Erfahrungen. 
Man selbst hofft die ganze Zeit mit den verschiedenen Frauen und kann deren Trauer teilweise selbst nachempfinden. 

Eine klare Empfehlung für alle, die gerne Roman lesen, in denen Gegenwart und Vergangenheit miteinander verstrickt sind, es ständig neue Geheimnisse und Hinweise gibt und in denen auch die Liebe nicht zu kurz kommt. 

Montag, 21. März 2011

[Buchreview] 3096 Tage


"Ich fühle mich jetzt stark genug, die ganze Geschichte meiner Entführung zu erzählen."
Natscha Kampusch

Es ist einer der spektakulärsten Entführungsfälle der letzten Jahrzehnte: 2. März 1998: Natascha Kampusch wird als 10-jähriges Mädchen auf dem Schulweg von einem Unbekannten entführt und achteinhalb Jahre gefangen gehalten. Während der Fahndung hat die Polizei Hinweise auf den Entführer, sein Kleinbus wird überprüft aber nichts geschieht. Am 23. August 2006 sieht sie sich einen Moment unbeobachtet  und endlich gelingt die Flucht.


Kaum als ich das Buch entdeckt hatte musste ich es kaufen und habe es verschlungen. Die Geschichte von Natascha Kampusch ist wirklich sehr bewegend und ich habe sicherlich mehr als einmal mit vor dem Mund zusammengschlagenen Händen und Tränen in den Augen davor gesessen. Was dieser Frau passiert ist wünscht man nicht mal seinem schlimmsten Feind!

Natascha Kampusch beschreibt die Zeit ihrer Gefangenschaft genau und zeigt detailliert ihre Gefühlswelt. Man erfährt, wie grausam der Täter ihr gegenüber war, die grausamen Details hält sie jedoch unter Verschluss, bis auf ein paar Tagebucheinträge, was ich als sehr gelungen erachte! Ich persönlich habe Natascha Kampusch in Interviews immer leich unsympathisch empfunden und habe mich immer gewundert, wie selbstbewusst sie trotz ihrer Vergangenheit ist, doch nachdem ich dieses Buch gelesen habe kenne ich ihre Hintergründe und kann es verstehen. 

Hin und wieder werden Details wiederholt und man merkt auch, dass einige Dinge, wie zB die Entführung andere Kinder zur damaligen Zeit, nachträglich recherchiert wurden und sie diese Sachen nicht so gewusst haben kann, doch trotzdem ist das Buch für mich aufgrund des Inhalts auf jeden sehr lesenswert! Denn während des Lesens vergisst man schnell, dass das alles wirklich passiert ist und wenn man es sich dann wieder vor Augen hält ist es wirklich unglaublich!

Montag, 7. März 2011

[Buchreview] Ich weiß, du bist hier


Sarahs Mann war seit drei Monaten tot, als sie ihn im Supermarkt sah. David ist beim Kajakfahren in einer Sturzflut umgekommen. Doch man hat nur das Boot gefunden, seine Leiche bleibt verschollen. Eines Tages sieht Sarah David beim Einkaufen im Supermarkt, später im Flur ihres Hauses und draußen vor dem Küchenfenster. Gaukelt ihre Phantasie ihr etwas vor? Oder ist es ein Geist, der ihr da erscheint? Dann klopft es (ausgerechnet an Halloween) an ihre Tür, und ihr Mann steht davor. Sie lässt ihn herein und hört eine unglaubliche Geschichte ...

Meiner Meinung nach ein absolut fantastischer Roman, den ich wirklich verschlungen habe! Auf der einen Seite spannend, weil man oft nicht sicher sagen kann, was als nächstes passiert, aber auch sehr emotional, wegen der Einsichten in Sarahs Gefühlswelt. Man selbst ist zwiegespalten, wenn man die Geschichte hört, die David aufzutischen hat und kann doch beide Seiten verstehen, sowohl Sarahs, als auch Davids. Mich persönlich hat das Buch gefesselt bis zur letzten Seite und besonders das Ende ist meiner Meinung nach gut gelungen, auch wenn viele das anders sehen! Denn ich denke, das überraschende Ende macht das Buch nicht kaputt sondern gerade deshalb zu etwas ganz Besonderem! 

Ich spreche eine absolute Leseempfehlung aus, besonders für junge Frauen, denn das Buch vereint Liebe, Spannung, das Unergründliche und vieles mehr!

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